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Sportverletzungen am Knie-, Sprunggelenk und Schulter

Sportverletzungen am Knie-, Sprunggelenk und Schulter

Als aktiver Sportler (Fussball), Sportmediziner, Fussballmediziner und spezieller Kniechirurg beschäftige ich mich seit langem mit Verletzungen des Bewegungsapparats, die durch Sport oder Sportunfälle entstanden sind. Unter dem Bewegungsapparat werden alle Strukturen zusammengefasst die für die Bewegung notwendig sind. Hierzu gehören Muskeln, Sehnen, Nerven, Gefäßen, Bändern, Gelenken und Knochen die im Besten Fall optimal koordiniert zusammenarbeiten. In vielen Fällen treten Funktionsstörungen auf oder es können im Rahmen von Unfallereignissen strukturelle Schädigungen auftreten, die das Zusammenspiel wesentlich beeinträchtigen.

In enger Kooperation mit Physiotherapeuten, Sporttherapeuten und durch ein Netzwerk von Spezialisten können wir Ihnen die bestmögliche Unterstützung im „Return to activity“ Konzept anbieten.

Typische Verletzungsmuster

Fast immer sind bei den Hauptsportarten wie Fussball, Basketball, Handball bei Verletzungen die untere Extremität mit Knie, Sprunggelenk und Schulter betroffen.

  • Epiphysenverletzungen beim jungen Sportler vor allem in der Pubertät, Bsp.: M. Osgood-Schlatter
  • Fissuren oder „okkulte“ Frakturen mit einem Knochenmarködem nach direkten Zusammenprall
  • Seitenbandverletzungen
  • Meniskusverletzungen
  • Verletzungen des vorderen Kreuzbandes
  • Tendinose der Patellasehne („Jumpers knee“)
  • Knorpelverletzungen

oder

  • knöcherne Verletzungen im Sinne von Fissuren (Haarrissen), Knochenmarködemsyndrom oder auch Brüche
  • „Footballers ankle“ mit Knochenvorsprüngen am Sprunggelenk und Schmerzen im vorderen Sprunggelenkbereich unter Belastung
  • Verletzungen der Bänder
  • Verletzungen der Sehnen, v.a. Peronealsehnen hinter dem Aussenknöchel und Achillessehne

MRT Bild eines gesunden Kniegelenkes von der Seite

Meniskusriss im Hinterhorn des Innenmeniskus

Umschriebener Knorpelschaden der äußeren Oberschenkelrolle  (Quelle: FIFA Medical Network)

Therapiealgorithmus bei Sportverletzungen

In den meisten Fällen einer Sportverletzung wird ein konservativer Ansatz durch Hinzuziehen der Kooperationspartner in die Wege geleitet (80-90%).

Nur in wenigen Fällen muss im Return to activity Konzept auch die operative Versorgung diskutiert werden.

  • Dringliche Versorgung innerhalb der ersten 2 Wochen: Knochenbrüche, Patellar- und Quadrizepssehnenruptur, Korbhenkelriss des Meniskus, Knorpelknochen-Flakes, äußerer Kapsel-Bandapparat.
  • Zeitnahe Versorgung nach 2-6 Wochen oder länger (Abklingen der ersten Stressphase): VKB-Verletzungen, Meniskuseinrisse, Knorpelschäden, Patellaluxation

Leistungsspektrum

Kreuzbandoperation (Kreuzbandriss)
Kreuzbandriss behandeln lassen – Spezialist im Dreiländereck (Lörrach, Basel, Freiburg)

Was ist ein Kreuzbandriss?
Ein Kreuzbandriss (vorderes Kreuzband) ist eine häufige Sportverletzung, die zu Instabilität im Kniegelenk führt.
Wann ist eine Kreuzbandoperation notwendig?

- Instabiles Knie („Wegknicken“)
- Sportliche Aktivität (z. B. Fußball, Ski)
- Begleitverletzungen (Meniskus, Knorpel)

Wie läuft die Kreuzband-OP ab?
Die Kreuzbandoperation erfolgt minimalinvasiv mittels Arthroskopie. Das gerissene Band wird durch ein Sehnentransplantat ersetzt.

Ihre Vorteile bei uns
- Zertifizierter Spezialist für Kniechirurgie
- Moderne OP-Techniken
- Individuelle Reha-Planung

Heilung & Prognose
Belastung nach wenigen Wochen möglich
Sportfähigkeit meist nach 6–9 Monaten

👉 Jetzt Termin zur Kreuzbandberatung vereinbaren

Meniskusoperation
Meniskusriss behandeln – Arthroskopische Meniskus-OP im Dreiländereck

Was ist ein Meniskusriss?
Der Meniskus ist ein Stoßdämpfer im Knie. Ein Riss verursacht Schmerzen, Blockaden und Schwellungen.

Wann ist eine Meniskus-OP sinnvoll?
- Anhaltende Schmerzen
- Bewegungseinschränkung
- Mechanische Blockaden

Wie erfolgt die Meniskusoperation?
Minimalinvasiv mittels Arthroskopie:
Meniskusnaht (Erhalt)
Teilentfernung (bei irreparablen Schäden)

Vorteile der Behandlung
- Schnelle Genesung
- Gelenkerhalt im Fokus
- Präzise minimalinvasive Technik

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Patellaluxation (Kniescheibenverrenkung)
Patellaluxation behandeln – Spezialist für Kniechirurgie im Dreiländereck (Lörrach, Basel, Freiburg)

Was ist eine Patellaluxation?
Die Patellaluxation ist ein Herausspringen der Kniescheibe (Patella) aus ihrer Führung. Häufig betroffen sind junge, sportlich aktive Patienten.

Typische Symptome
- plötzliches „Herausspringen“ der Kniescheibe
- Schmerzen im Knie
- Schwellung und Instabilität
- Unsicherheit beim Gehen oder Sport

Wann ist eine Operation notwendig?
Eine Operation wird empfohlen bei:
- wiederholter Patellaluxation (Rezidiv)
- Instabilität der Kniescheibe
- knöchernen Fehlstellungen
- Begleitverletzungen (Knorpel, Bänder)

Wie erfolgt die Operation?
Je nach Ursache individuell angepasst:
- MPFL-Rekonstruktion (Bandersatz)
- Korrektur der Kniescheibenführung
- ggf. knöcherne Achskorrektur

Ihre Vorteile bei uns
A) Zertifizierter Kniechirurg (Deutsche Kniegesellschaft)
B) Spezialisierung auf komplexe Knieinstabilitäten
C) Individuelle OP-Planung

Heilung & Prognose
Stabilisierung des Knies
Rückkehr zum Sport meist nach 4–6 Monaten

👉 Jetzt Termin zur Knie-Spezialsprechstunde vereinbaren

Sprunggelenkverletzungen – Bänderriss & Syndesmoseriss
Sprunggelenksverletzung behandeln – Spezialist im Dreiländereck

Was sind typische Sprunggelenkverletzungen?
Zu den häufigsten Verletzungen gehören:
- Bänderriss (Außenbandruptur)
- Syndesmoseriss („High Ankle Sprain“)
- Kombinationsverletzungen nach Umknicken oder Trauma

Bänderriss am Sprunggelenk
Symptome:
- Schmerzen an der Außenseite
- Schwellung und Bluterguss
- Instabilität beim Auftreten

Wann ist eine Operation notwendig?
In den meisten Fällen konservativ behandelbar. Eine OP ist sinnvoll bei:
A) chronischer Instabilität
B) mehrfachen Bänderrissen
C) Syndesmosenriss
D) Ambitionierten Sportlern

Behandlung:
konservativ: Ruhigstellung + Physiotherapie
operativ: Bandrekonstruktion / Stabilisierung

Syndesmose
Was ist das?
Verletzung der Bandverbindung zwischen Schien- und Wadenbein, oft schwerwiegender als ein normaler Bänderriss.

Symptome:
- Schmerzen oberhalb des Sprunggelenks
- Belastung kaum möglich
- Instabilität

Wann ist eine Operation notwendig?
Immer erforderlich bei sportlich aktiven Patienten oder bei Belastungsschmerzen

Wie erfolgt die OP?
Stabilisierung der Syndesmose mittels:
Modernen Faden-Systemen (TightRope)

Ihre Vorteile bei Sprunggelenksverletzungen
A) Spezialisierung auf Sportverletzungen & Fußchirurgie
B) Individuelle Therapieentscheidung (konservativ vs. operativ)

Ziel: schnelle und sichere Rückkehr zur Belastung und Sport
Heilung & Prognose
Bänderriss: meist 4–8 Wochen
Syndesmose: mehrere Wochen bis Monate je nach Schwere

👉 Jetzt Sprunggelenk untersuchen lassen

Schulteroperation – Rotatorenmanschette und Lange Bizepssehne
Rotatorenmanschettenriss oder Lange Bizepssehne behandeln – Schulterspezialist im Dreiländereck

Symptome
- Schulterschmerzen
- Kraftverlust
- Eingeschränkte Beweglichkeit

Wann ist eine OP notwendig?
Wenn konservative Therapie keine Besserung bringt oder ein größerer Sehnenriss vorliegt.

Ablauf der Operation
Arthroskopische Rekonstruktion der Rotatorenmanschette mit Rekonstruktion der Sehnen und / oder Kalkdepotentfernung.

Ihre Vorteile
- Schonende Technik
- Spezialisierte Schulterchirurgie
- Strukturierte Nachbehandlung

👉 Termin zur Schulterdiagnostik vereinbaren


Partielle Menikusteilentfernung und Meniskusnaht
Quelle: FIFA Medical Network

Für weitere Details zu diesem Themenfeld, insbesondere den spezifischen Fragen zur Indikationsstellung, Operationstechnik und Nachbehandlung können Sie gerne einen Termin vereinbaren.